Koh Lipe & Trang, Thailand

07. Februar 2013
"unser" Strand

Bereits vom Boot aus werden wir nach 70-minütiger Fahrtzeit förmlich von dem weißen Strand und dem türkisblauen Wasser geblendet. So stellt man sich doch die Malediven vor!?

Zuerst werden wir jedoch auf einer Plattform 200 m vom Strand entfernt abgeladen und müssen für den Weitertransport via Longtailboot sowie einer „Inselgebühr“ noch einige Baht berappen. Nach kurzer Fahrt sind wir auch schon da.

Wir sind vom ersten Moment an begeistert; und auch mit unserer Unterkunft, dem „Gipsy Bungalows“, haben wir Glück, beziehen wir doch einen schönen kleinen Bungalow in Strandnähe. Wir genehmigen uns einen leckeren Bananenshake und genießen erst einmal die Aussicht auf das strahlende Meer!

Danach wollen wir uns natürlich gleich in die Fluten stürzen, doch Hanna ist so aufgeregt, dass sie ihr Bikini-Höschen nicht finden kann, wobei es die ganze Zeit auf ihrer Schulter liegt! Also, dann mal ab ins Wasser, welches auch noch gut erfrischt und wunderbar klar ist.

Nach der Abkühlung machen wir uns auf die Suche nach dem Hostel von Janine und Marcel und werden, nach einigen Schwierigkeiten samt Inselerkundung, auch fündig.

Wir verabreden uns zum Abendessen (wir alle verzichteten bei unserem Aufenthalt auf Seafood, da hier Mengen für die relativ wenigen Touristen gefangen werden, von denen eine Kleinstadt satt werden würde) und relaxen den Rest des Tages am Strand, was uns natürlich bei der wunderschönen Umgebung nicht weiter schwer fällt.

Um 19 Uhr treffen wir uns mit den beiden, gehen essen und lassen den Abend bei ein paar Bier am Strand ausklingen. Weil uns das allen so gut gefällt, wiederholen wir dieses Prozedere bis Janine und Marcel ihre Weiterreise nach Langkawi antreten.

Wir chillen die Tage weiter am Strand und verlassen diesen höchstens für einen leckeren Fruchtshake und/oder einen Thai-Pancake bei unserem neuen Lieblingsrestaurant, das wir eigentlich nur aufgrund des Tipps von Vera und Henning angesteuert haben.

Unser spanischer Guesthousebesitzer ist so dreist und erhöht die Zimmerpreise von 25 € aufgrund des chinesischen Neujahrs (welches hier keine Sau feiert!) auf 32,50 €. Da es uns aber so gut auf der Insel gefällt bezahlen wir, wenn auch widerwillig. In Ricardo´s Kopf summt ab da nur noch dieser abgewandelte Ärzte-Song: „Es ist zwar ein bisschen teurer hier, dafür ist man unter sich. Und ich weiß jeder zweite hier ist genauso arm wie ich!“ Südthailand während der Hauptsaison zieht einem wirklich die Schuhe aus!

Nachdem wir mal ausnahmsweise einen Abend alleine essen waren, verabreden wird uns am nächsten Abend mit den Schweizern Rebecca und Michael die zufälligerweise auch hier sind. Die beiden hatten wir bereits in Kambodscha am Otres Beach kennengelernt.

So verbringen wir zu viert unseren letzten Abend auf Koh Lipe, gehen essen, trinken ein-zwei Bierchen in einer Bar und ein weiteres am Strand (welches uns die beiden netterweise ausgeben; es gab ja etwas zu feiern…) und haben einen weiteren schönen Abend auf dieser Insel.

Nach 5 Nächten raffen wir uns auf und lassen diese hinsichtlich Strand und Wasser schönste Insel Thailands hinter uns.

Nachdem wir wieder auf dem Festland sind, werden wir per Minivan bei einsetzendem Regen nach Trang gekarrt. Dem Fahrer ist der Begriff Aquaplaning fremd, so dass er auch durch Zentimeter hohe Pfützen heizt, als gäbe es kein Morgen mehr. Wieder einmal froh die Fahrt überstanden zu haben, checken wir gleich in ein Hotel ein, besorgen uns die Tickets zur Weiterfahrt nach Koh Lanta am nächsten Tag und gehen in dem „Wunderbar“ Restaurant lecker Essen. Es gehört einem deutschen und wir lassen uns Graubrot mit Spiegeleiern schmecken. Da es regnet erkunden wir den unspektakulären Ort nicht wirklich und schaffen es nur einige hundert Meter weiter zu einem „7-Eleven“. Es geht früh in die Federn und zum Frühstück gönnen wir uns ein leckeres Menü mit Aufschnitt im „Wunderbar“, welches direkt neben unserem Hotel liegt. Gut genährt geht es auf nach Koh Lanta.

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