Johor Bahru & Pulau Penang, Malaysia

04. Februar 2013
schöne Architektur

In Johor Bahru angekommen, regnet es noch immer in Strömen. Wir stellen erfreut fest, dass sich der Zug-Bahnhof in unmittelbarer Nähe des Busbahnhofes befindet, so dass wir kein Taxi benötigen.

Wir erkundigen uns nach Zugtickets nach Kuala Lumpur, von wo es weiter gehen soll nach Penang.
Anders als in Thailand sind die Züge hier nicht restlos ausgebucht, so dass wir zwei Tickets in einem Schlafwagen haben könnten. Zuvor erkundigt sich Ricardo bei einem Hotel auf Pulau Tioman nach dem Wetter, wären wir einem spontanen Abstecher zur Ostküste nicht abgeneigt. Leider ist das Wetter, wie überall an Malaysias Ostküste schlecht, da die Regenzeit hier noch voll im Gange ist.
Wir kaufen also die Zugtickets von Johor Bahru nach Kuala Lumpur und von dort weiter nach Butterworth und teilen das Abteil nur mit wenigen Leuten, so dass einem erholsamen Mittagsschläfchen nichts im Wege steht.

In KL haben wir zwei Stunden Aufenthalt, die wir im Bahnhof bei einer großen Kaffeekette, die wir sonst eher meiden, verbringen. Um 23 Uhr geht es weiter. Nachdem wir die Petronas-Tower bei einer Vorbeifahrt im Dunkeln sehen, schlafen wir fast die gesamte Zugfahrt über und werden gegen 5.30 Uhr vom Schaffner in Butterworth geweckt.

Schlaftrunken geht es auf die 15-minütige Fährfahrt nach Georgetown auf Pulau Penang, wo wir nach längerer Suche eine passende Bleibe im Stardust finden.
Unser Zimmer liegt oben und ist schön geräumig samt Klimaanlage. Da wir ein neues 30-Tage-Visum für Thailand brauchen und unser Hostel das als Service mit anbietet, lehnen wir uns ausnahmsweise mal zurück und lassen andere für uns in der Gegend rumfahren. Es kostet uns nur ein paar Euro mehr, aber dafür können wir uns auf unser Zimmer verziehen und noch ein bisschen Schlaf nachholen. Die letzte Woche und die lange Fahrt von Singapur haben uns doch ganz schön geschlaucht. Man ist halt nicht mehr so fit wie noch am Anfang der Reise.

Ausgeruht schlendern wir noch etwas durch Georgetown und stärken uns (wie so oft) mit leckeren Roti, Käse-Naan, Tandoori Chicken und Masala Tee. Am Abend bekommen wir dann auch schon unsere Pässe inklusive 60-Tage-Visum für Thailand wieder.

Die nächsten 2 Tage gehen wir ruhig an, da Ricardo sich eine Erkältung zugezogen hat. Wir laufen durch die Stadt, schauen uns Kirchen, Moscheen, Hindu-Tempel und den bunten Mix der Kulturen hier an. Zwischendurch essen wir etwas (Ihr dürft raten was!) und schlendern weiter durch die Gassen. Auffällig sind dabei die vielen Wandmalereien und andere kreative Kunst, wie bspw. scheinbar verschmolzene Fahrräder mit einer Mauer. Weiter geht es zum Penang Museum, dem schönen Rathaus und der Esplanade.

Georgetown ist ein wirklich kreatives Pflaster und gefällt uns, auch aufgrund des multikulturellen Flairs und leckerem Essen, recht gut.

Für Hanna´s Flip-Flops war dieser Spaziergang einer zu viel und so reißen sie leider auf dem Weg zurück. Für ganze € 1,50 ist schnell Ersatz besorgt, auch wenn sie nicht so schön sind wie die von Dir, Gabi.
Die restliche Zeit des Tages verbringen wir im Internet auf der Suche nach Unterkünften auf Koh Lipe. Das soll nämlich unser nächstes Ziel in Thailand werden. Zum Glück wurden wir von Janine und Marcel, die schon ein paar Tage auf Koh Lipe sind, vorgewarnt, doch lieber etwas zu reservieren, da alles ausgebucht scheint. Dies ist schwerer als gedacht, da die Unterkünfte entweder wirklich alle ausgebucht sind oder derart teuer, dass wir schon überlegen, auf eine andere Insel zu fahren. Zum Glück finden wir in letzter Minute doch noch etwas Ansprechendes, was mit € 25 für die dortigen Verhältnisse noch relativ günstig ist. Jetzt können wir also endlich die Weiterreise buchen, die am nächsten Morgen recht früh beginnt…

Wir werden um 5 Uhr morgens mit einem Minivan abgeholt, fahren über die Penag Bridge zurück auf das Festland und werden über die Grenze (diesmal ohne 3-stündige Wartezeit) nach Hat Yai gebracht, wo wir in einen anderen Minivan umsteigen. Von außen noch ganz unscheinbar, entpuppt sich der Van als gepimpter VIP-Van. Große weiche Sitze, innen alles mit schickem Leder ausgekleidet, großer Bildschirm und eingebauter DVD-Player. Und das Außergewöhnlichste: Wir sitzen nur zu 5 drin!!! Hanna kann sich also lang machen und schläft fast die ganze Zeit mit dem Kopf auf Ricardos Schoß.
In dem kleinen Hafen von Pakbara müssen wir nicht einmal auf unser Boot warten, so dass die 70-minütige Überfahrt per Speedboat gleich beginnt. Auf nach Koh Lipe…

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Cameron Highlands & Melaka, Malaysia

28. Januar 2013
die Rafflesia von innen

Die Busfahrt in die Highlands dauerte aufgrund des vorangegangenen Wochenendes sowie des darauffolgenden Feiertages mit 2,5 Stunden etwas länger als geplant.

Die Cameron Highlands sind nämlich auch bei den Malaien ein äußerst beliebtes Reiseziel und an den Wochenenden entsprechend voll. Dies war letztlich auch der Grund, warum wir uns dafür entschieden hatten, eine Nacht in Ipoh zu bleiben.

Der Trubel war nicht zu übersehen, aber wir hatten schlauerweise etwas im Voraus gebucht.
Die „Daniels Lodge“, in der wir unterkamen, war ein wenig hinter der Hauptstraße und entsprechend ruhig. Unser Zimmer war in Ordnung und wir bekamen sogleich den hauseigenen Flyer zu den verschiedenen Touren in den Highlands in die Hand gedrückt und sollten sogleich zu- oder absagen. Wir entschieden uns für „vielleicht“, da wir natürlich erst einmal die Angebote der anderen Anbieter sehen wollten.

Bei unserer Suche in dem kleinen Ort rannten wir dann fast in einen voll auf Trekking getrimmten, 3-Tage-Bart tragenden Christoph Maria Herbst hinein! Und das mitten in den Cameron Highlands! Wir sagten fein „Hello“, dachten wir doch, diesen Mann mit seiner Frau bereits auf unserer Reise getroffen zu haben. Millisekunden später bemerkten wir den Irrtum, während seinerseits ebenfalls ein freundliches „Hello“ folgte. Überlegten wir noch kurz um ein gemeinsames Foto zu bitten, waren die beiden bereits schnellen Schrittes zu weit weg von uns. Und hinterher rennen war uns dann doch zu blöd. Tja, solche Zufälle gibt es eben auch in Malaysia.

Wir trafen uns noch mit Victor aus Barcelona, den wir im Zug nach Malaysia kennengelernt hatten. Er erzählte uns schon einmal von seinen beiden Touren, so dass wir wussten, welche für uns in Ordnung ist und wir verabredeten uns noch für den Abend.

Da es kein günstigeres Angebot gab, buchten wir die Tour in unserem Hostel und entschieden uns die Teeplantagen sehen zu wollen, sowie zu einem Trekking durch den Dschungel, um endlich die größte Blume der Welt, die Rafflesia, zu sehen. Wir hatten zuvor auf Sumatra und Borneo vergeblich versucht ein Exemplar zu Gesicht zu bekommen.
Danach ging es lecker zum Roti und Thosai Essen und am Abend trafen wir uns dann mit Victor auf ein Bierchen und quatschten über unsere Reiseerlebnisse, sowie die Unabhängigkeitsversuche der Katalanen, für die Victor, als eben dieser, entsprechend Verständnis hatte.

In den Cameron Highlands ist es vor allem abends wesentlich kühler und so legten wir uns mit langer Hose und Fleece-Jacke unter die mitteldicke Wolldecke.

Der nächste Morgen kam früh und nach einem malaiischen Frühstück ging es per Van als erstes zu den Teeplantagen, welche eine Augenweide sind. Nach einem kurzen Durchgang durch die Fabrik, wo die verschiedenen Herstellungsprozesse des Tees zu sehen waren und einem anschließendem Teekauf, ging es weiter Richtung Dschungel. Unser Guide war eigentlich von der ersten Sekunde an wenig auskunftsfreudig oder freundlich. Dies zog sich dann auch das Trekking hindurch. Er ging ziemlich weit voraus, so dass man ihn nicht mehr sehen konnte und beantwortete auch keinerlei Fragen bzgl. der hiesigen Tier- und Pflanzenwelt.

Sei es drum: Nach 2 Std. erreichten wir die Rafflesia. Der Guide setzte sich auf den Waldboden und deutete unserer Gruppe einen schmalen Pfad zu folgen. Somit konnten wir uns, ohne jegliche Infos, die größte Blume der Welt endlich von nahem anschauen. Unsere Gruppe war begeistert und frustriert zugleich. Dank der Tipps von Victor wussten wir zumindest, dass es sich lohnt, die Rafflesia im Inneren mit Blitzlicht zu fotografieren und machten dieses schöne Titelbild!

1,5 Stunden später waren wir fertig mit der Trekkingtour und bekamen anschließend in einem Aborigine Dorf noch eine kleine Lektion im Blasrohrschiessen. Wir machten uns ganz ordentlich…
Die letzten beiden Programmpunkte waren eine Schmetterlingsfarm (auf welche wir verzichteten) und eine Erdbeerfarm, bei der wir uns leckere Erdbeershakes und -eis holten.

Die Teeplantagen und die Rafflesia waren die Tour, trotz muffligem Guide, allemal wert. 8 Stunden dauerte das Ganze und am Abend reichte es nur noch zum leckeren Essen (ja, Roti!), einer hießen Dusche, sowie einer Folge „King Of Queens“. Die kühlen Cameron Highlands sind definitiv einen Abstecher wert.

Der Bus nach Kuala Lumpur, wo wir in Richtung Melaka umsteigen mussten, sollte um 9 Uhr am nächsten Morgen starten.

Da Ricardo, quasi im Halbschlaf, die Zeitzone auf seinem Telefon auf „Kuala Lumpur“ verstellte, obwohl wir die Uhrzeit schon auf eine Stunde für Malaysia vorgestellt hatten, standen wir am nächsten Morgen eine Stunde zu früh auf ohne es zu merken! Ein wenig zerknittert gingen wir zum Frühstück und wunderten uns, das die Geschäfte noch nicht auf gemacht hatten. Wir beeilten uns sogar zum Bus zu kommen, da wir eigentlich spät dran waren. Beim Busbahnhof angekommen, teilte uns ein Mitarbeiter auf unsere Nachfrage, wo denn der Bus bleibe, mit, dass es ja gar nicht 9.15 Uhr ist, sondern 8.15 Uhr! Ja, ziemlich doof! Wir gingen noch einmal zurück zu unserem Hostel, tranken noch einen Tee und wählten die Sitze für den Flug nach Hong Kong aus, den wir tags zuvor gebucht hatten.
Eine weitere bequeme Busfahrt in Malaysia später und wir waren in Kuala Lumpur. Dort stiegen wir in einen Shuttlebus, welcher uns zum neuen Busbahnhof brachte und von dort ging es per Bus wieder äußerst komfortabel weiter nach Melaka, wo wir 4 Stunden später ankamen.

Nach einigem Hin und Her und vergebenen Wartens auf einen Hostelbesitzer fanden wir schließlich ein passendes Zimmer mitten in China Town. Dass am 10. Februar das Chinesische Neujahr beginnt, war nicht zu übersehen! Überall war es geschmückt und Girlanden verkündeten bereits ein „Happy New Year“.

Gegründet wurde Melaka im 14. Jhd. von einem hinduistischen Prinzen aus Sumatra und stand später unter chinesischem Protektorat, bevor es 1511 von den Portugiesen, 1641 von den Holländern und 1975 von den Briten beherrscht wurde. Genau diese Mischung macht auch den Reiz dieser Stadt aus und spiegelt sich in ihrer Architektur wieder.

Die zwei Tage, die wir für Melaka eingeplant haben, verbringen wir mit Sightseeing, abendlichen Spaziergängen am Fluss, schlendernd und shoppend (Hanna) und äußerst lecker essend. Vor allem das „Poh Piah Lwee“ mit den besten Frühlingsrollen auf diesem Planeten, sowie leckere Laksa (einer scharfen Meeresfrüchte-Suppe mit Zitronengras und Kokosmilch) haben es uns angetan.

Bei unserem Rundgang treffen wir noch auf Mister Universe, den Hanna, wie ihr sehen könnt, locker in den Schatten stellt! Als wir einen kleinen Laden erspähen, der alles Mögliche rund um die Durian anbietet, probieren wir endlich diese stinkende Frucht (und zwar die in Teig gewickelte Variante) und müssen uns wirklich beinahe übergeben bei dem penetranten Geschmack. Noch dazu stinkt sie wirklich gewaltig!

Melaka hat uns aufgrund seiner Architektur und seinem Flair gut gefallen und wir könnten auch noch einen weiteren Tag hier herumschlendern, hören aber bereits in der Ferne Singapur leise unsere Namen rufen.

Pulau Langkawi & Ipoh, Malaysia

20. Januar 2013
herrlich langer Strand!

Was für eine ewig lange Fahrt von Thailand nach Malaysia! Nachmittags geht es mit dem langsameren Boot von Koh Tao 3 Stunden aufs Festland, von da mit nem Pick-up zum Bahnhof. Dort überbrücken wir die 2 Stunden Wartezeit mit Skypen und Pad Thai in einem Restaurant, bevor es mit dem Zug über Nacht nach Hat Yai geht. Kurz vor 7 Uhr morgens kommen wir an und finden auch gleich ein „Reisebüro“ für die Weiterfahrt. 900 Baht (22,50 €) pro Person wollen die doch glatt für die Minivan-Fahrt nach Satun und Bootsfahrt nach Langkawi. Das ist uns viel zu teuer!

Aber gar nicht so einfach bei anderen nach dem Preis zu fragen, wenn der Angestellte von dem ersten Reisebüro zum ständigen Begleiter wird. Im Endeffekt gehen sie mit dem Preis noch auf 750 Baht runter, aber die Art und Weise gefällt uns einfach nicht. So buchen wir am Ende bei einem netten Hotelbesitzer für 700 Baht. Eigentlich immer noch viel zu teuer, aber wir kennen weder die Bus- noch die Bootabfahrtszeiten und Hanna´s Knöchel ist aufgrund eines Stichs (2 Tage zuvor) derart angeschwollen, dass sie kaum auftreten konnte, und wir daher auf Nummer sicher gehen wollen.

Also weiter geht die Fahrt: Abholung mit Pick-up vom Hotel, ab zum Busbahnhof, Umsteigen in Minivan, 2 Stunden Fahrt nach Satun, dort 3 Stunden auf nächste Fähre warten und dann haben wir unser Ziel erreicht! Ausreisestempel von Thailand am letztmöglichen Tag. Und nach 1,5 Stunden Bootsfahrt und ca. 20 Minuten Taxifahrt kommen wir endlich in unserem Hostel, der„Rainbowlodge“, auf Langkawi an.

Erster Eindruck: Die Insel ist wirklich groß!
Auch wenn unsere Unterkunft nicht am Strand liegt, so herrscht hier doch eine sehr entspannte Stimmung und es ist so schön ruhig, dass wir beide (für Hanna ja generell nicht so problematisch) endlich mal ausschlafen können! Ab geht es zu Fuß in nur 5 Minuten zum Cenang Beach und der kann sich sehen lassen. Ein 2 km langer weißer, feiner Sandstrand! Doch auf den zweiten Blick sind wir etwas enttäuscht. Wenig schattenspendende Palmen, gebührenpflichtige Liegen, Jetskis, die auf und ab fahren und die Unterkünfte am Strand sind entweder alle ausgebucht oder über unserem Budget. Und das Wasser ist leider auch etwas trüb und voll von glibbrigen Teilchen und einigen Quallen. Kurze Abkühlung bietet es trotzdem.

Wir finden dann doch ein schattiges Plätzchen am Ende des Strandes und zur Quallenfreien Abkühlung springen wir kurzerhand und ohne zu bezahlen in den Pool eines Resorts (und werden, da es so voll ist, auch nicht erwischt).

Insgesamt bleiben wir 6 Tage auf Langkawi, wobei wir die meiste Zeit nichts tun. Wir essen jeden Tag leckeres, günstiges, indisches Essen direkt um die Ecke im „Nasi Kandar“, trinken literweise Masala Tee und Eistee, hängen am Strand rum und schwitzen vor uns hin! Dann können wir uns doch nochmal aufraffen, mieten uns einen Roller und erkunden die Insel.

Wir sind total überrascht! Teilweise fühlen wir uns, als ob wir durch den Dschungel fahren. Alles grün und dicht bewachsen. Wir fahren zu dem weniger bevölkerten Teil der Insel, finden schöne Strände mit türkisblauem Wasser und sehen einen dieser majestätischen, für Langkawi berühmten, Adler über uns hinweg gleiten und hören seine Jungen im Nest fiepen. Zwischendurch kühlen wir uns im glasklaren Wasser ab und stärken uns am Straßenrand mit leckeren Rotis. Langkawi auf diese Weise zu erkunden ist um Längen besser als nur am Strand zu liegen. Ein sehr gelungener Tag!

Zudem finden wir noch heraus, dass der Strand etwas südlicher von unserem (Pantai Tengah) viel ruhiger und dort das Wasser auch viel besser ist.

Nächstes Ziel sind die Cameron Highlands!

Dafür heißt es wieder einmal früh aufstehen, denn um 6.30 Uhr geht die Fahrt los. Erst Taxi, dann Boot und Bus. Voller Begeisterung stellten wir fest, dass es im Bus nur 3 Sitze pro Reihe und jede Menge Beinfreiheit nach vorne gab! Was für eine nette Abwechslung! Sind wir doch inzwischen gewohnt, dass man sich die Knie am Vordersitz aufscheuert. Da vergehen die 6 Stunden Fahrt nach Ipoh wie im Fluge…

Dort angekommen entscheiden wir uns spontan, erst am nächsten Tag zu den Cameron Highlands zu fahren. Im Lonely Planet steht zudem, dass man ruhig einen Tag in Ipoh verbringen kann. Die Hotelsuche gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht und bei der Taxifahrt in die Stadt merken wir, dass der Lonely Planet leider falsch liegt. Viel machen kann man in Ipoh nämlich nicht und besonders schön finden wir es auch nicht. Aber da wir ja nun einmal hier gelandet sind, machen wir das Beste draus (eigentlich das Allerbeste) und checken im Ritz Garden Hotel ein.

Müssen wir erst einmal schlucken, weil 25 € für ein Zimmer ja eigentlich nicht unsere Preiskategorie ist, so stellen wir kurze Zeit später fest, dass sich in dem Hotel ein Swimmingpool, eine normale und eine Dampfsauna, ein Fitnessraum, sowie ein Kino befinden! Und natürlich lauter Kram, den keiner braucht.

Nachdem wir uns wieder einmal mit Roti und Masala Tee im kleinen Restaurant um die Ecke gestärkt und den Besitzer mit unseren grandiosen malayischen Sprachkenntnissen beeindruckt haben, machen wir uns also ins hoteleigene Kino auf, wo sie Avatar zeigen. Wir schaffen leider nicht den ganzen Film, da der Swimmingpool noch ruft. Abgekühlt und rundum zufrieden mit unserer Wahl, geht es ins Bett.

Bevor es am nächsten Morgen zum Frühstück geht (übrigens ein großes Buffet, auch im Preis enthalten), ziehen wir noch ein paar Bahnen im Pool und genießen die Dampfsauna. Erholt und satt geht es wieder in einen schön geräumigen Bus und ab in die Cameron Highlands.

Kuala Lumpur, Malaysia

2. August

Nach 20-stündiger Anreise sind wir endlich in Kuala Lumpur angekommen. Kaum aus  dem Flugzeug ausgestiegen, wollte man auch schon wieder rein. Die Luftfeuchtigkeit ist kaum zu ertragen!

Heute waren wir die ganze Zeit in Kuala Lumpur unterwegs bei 32 Grad und einem kurzen heftigen Regenschauer. Wirklich viel zu sehen gibt es hier nicht.

Die Petronas Tower sind aber wirklich sehr sehenswert und waren bis 2004 das höchste Gebäude der Welt.

Danach ging es mit Antje und Björn (beste Grüße), die wir am Flughafen kennengelernt und hier zufällig wiedergetroffen haben, zum wohl größten Park Kuala Lumpurs, dem Lake Gardens. Es sollte nur ein kleiner Ausflug werden, entpuppte sich aber als stundenlange Wanderung. Wir waren im Lake Gardens, aber irgendwie trotzdem nicht da. Trotzdem war es entspannend, ein wenig grün und Wasser um sich zu haben.

Morgen fliegen wir weiter nach Medan, Sumatra. Und dann gleich per Bus weiter nach Bukit Lawang in den Dschungel, wo wir hoffentlich Orang-Utans sehen werden.

Entspannung im Lake Gardens! Das 1. Foto mit einem Menschen drauf für Ebru und Kristina 😉