Hikkaduwa, Unawatuna & Galle, Sri Lanka

02. März 2013

Sonnenuntergang in Unawatuna

Sonnenuntergang in Unawatuna

Der Hinflug mit Sri Lanka Airways war sehr angenehm und es gab seit langer Zeit mal wieder Essen und gute Bordunterhaltung.

Der Flughafen befindet sich gute 1,5 Std. außerhalb Colombos, in der Nähe von Negombo. Die Imigration und Gepäckabholung dauert gefühlte 2 Minuten und nachdem wir Geld und eine Telefonkarte besorgt haben, sitzen wir auch schon mit einem israelischen Mitreisenden im Taxi. Das Wetter ist mit 32 Grad super. Wir lassen uns am Bahnhof von Colombo absetzen und besorgen uns Tickets für die Weiterfahrt nach Hikkaduwa per Zug. Die knapp 2-stündige Wartezeit werden wir von Nihal unterhalten, der uns neugierig ansprach. Unseretwegen verpasst er sogar seinen Zug, um sich länger mit uns zu unterhalten.

Zwei Stunden später kommen wir in Hikkaduwa an, nachdem wir die Zugfahrt auf unseren Rucksäcken sitzend verbringen mussten. Inzwischen regnet es wie aus Eimern und wir klappern mit einem TukTuk ein paar Unterkünfte ab. Letztendlich entscheiden wir uns für das Harmony Guesthouse, das sich als gute Wahl herausstellt. Viel ruhiger als die anderen Unterkünfte befindet es sich fast am Ende, wo der Strand noch schön breit ist. Die Wellen hier sind nicht ohne und brechen an ziemlich flachen Stellen, sodass Hanna auch mal ihren Bikini zusammensuchen muss. Wir genießen die Tage bei abwechslungsreichem Wetter; mal sonnig und heiß, dann wieder Regenschauer. Wir machen nicht viel, außer uns zu entspannen, den Surfern zuzugucken, zu lesen und durch den Ort zu laufen. Die drei Nächte vergehen leider viel zu schnell, da aber schon der nächste Strandort wartet, geht es für uns mit dem Bus weiter nach Unawatuna.

Hier gefällt es uns, trotz einer schönen Bucht, auf den ersten Blick nicht so gut. Zu viele Pauschaltouristen. Das merkt man auch an den Preisen. Sowohl bei den Unterkünften, als auch beim Essen. Hätten wir nicht zwei Nächte im Voraus bezahlt, wären wir nach einer Nacht wieder weitergedüst. Aber so machen wir das Beste daraus und legen uns erst einmal an den Strand. Hier trinken wir auch das erste Mal Milo in großen Mengen. Der Kakao hilft gut gegen die Schärfe und schmeckt gekühlt zu lecker, als das wir auf etwas anderes zurückgreifen wollen.

Später entdecken wir dann voller Ekel, dass die eine Wand in unserem Zimmer mächtig schimmelt. Aber weder der deutsche Besitzer noch der Manager sind vor Ort, um das Problem zu beheben. Nach langen Diskussionen mit dem Personal einigen wir uns darauf, eine Nacht dort zu verbringen und für die Nächste in ein besseres Zimmer zu ziehen.

Am nächsten Tag machen wir einen Tagesausflug in das ca. 6 km entfernte Galle, ein Unesco-Weltkulturerbe. Nachdem wir uns noch einen Tempel und eine Kirche angeguckt haben, begeben wir uns Richtung Fort. Waren bis jetzt alle Sri Lankaner besonders freundlich und hilfsbereit, fallen wir diesmal (ein wenig) auf eine Abzocke herein. Abgekürzt: Wir merken es gerade noch rechtzeitig, sind nur 2,50 € ärmer und können ein nettes deutsches Mädel, namens Rebecca, vor dem Abzocker retten, der schnell reißaus nimmt, als er uns wiedersieht. Da Rebecca und wir das gleiche Ziel haben, machen wir uns gemeinsam auf den Weg und erkunden das alte Fort. Ein paar Stunden laufen wir auf dem Gelände herum, stärken uns im India Hut (leider nicht mit Rotis; die gibt´s dort erst abends) und haben die ganze Zeit Glück mit dem Wetter. Es war ein netter Tag, aber umgehauen hat uns das Fort nicht. Es geht zurück nach Unawatuna, wo das kühle Nass schon auf uns wartet. Und zu unserer Überraschung gibt es noch einen Cocktail vom Hotel für die Unannehmlichkeiten. Ende gut, alles gut!

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Ein Kommentar zu “Hikkaduwa, Unawatuna & Galle, Sri Lanka

  1. Mama/Gabi und Norbert sagt:

    Für die Weltenbummler jetzt zu fast guter Letzt:
    Auch die längste Reise geht irgendwann mal zu Ende – was vielleicht
    die schlechte Nachricht für Hanna und Ricardo ist und was die sehr
    gute Nachricht natürlich für die „Daheimgebliebenen“ (aber gedank-
    lich doch auch stets mit dabei gewesenen…) ist.
    Wir freuen uns auf die Beiden, hoffen aber doch auch sehr, dass
    beide sich genauso auf ein Wiedersehen mit uns freuen. Ein

    H E R Z L I C H W I L L K O M M E N

    kommt von hier und sicher auch von allen anderen zuhause Gebliebenen…
    Es freuen sich sehr (ufff – endlich…) auf ein Wiedersehen in Hamburg
    Mama/Gabi und Norbert – die Hanna und Ricardo eine traumhafte und
    sicher die längste Bahnfahrt ihres Lebens wünschen!!

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